Kontakt

Dr. Gerd Kuhn
urbi-et tübingen
Aixerstrasse 26
72072 Tübingen
t - 07071.856159
t - 07071.6393236
m - 0179.4573491
kuhn@urbi-et.de

Büro urbi-et in Tübingen. Aktuelle Forschungsprojekte: „Wohnoptionen in der modernen Gesellschaft“ (gem. m. Susanne Dürr), Auftraggeber WST und „Gemeinschaftliches Wohnen für Familien FaGeWo“ ( gem. mit Susanne Dürr und Nanni Abraham) an der Hochschule Karlsruhe, BBSR.
1997 bis 2018 Wohnsoziologe am Institut Wohnen und Entwerfen, Fakultät Architektur und Städtebau, Universität Stuttgart; Wiss. Mitarbeiter TU-Berlin 1989-1995; 1995 Promotion zur Wohnkultur und kommunalen Wohnungspolitik (Ludwig-Landmann-Preis). Studium in Frankfurt am Main (Soziologie/Politik, Geschichte)

u.a. Aufsichtsratsvorsitzender der Baugenossenschaft Bau-und Heimstätten-Vereins Stuttgart eG., Bundesverbandes für Baugemeinschaften, Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung, Mitglied im Gestaltungsbeirat Stadt Speyer

Praxis

Freiberg am Neckar – Innenstadtentwicklung – Impulse und Workshops

Die Stadt Freiberg am Neckar setzt sich seit Jahren mit der Innenstadtentwicklung auseinander. Mit dem Ersatzneubau der Oscar Paret Schule Schule mitten im Zentrum werden neue Akzente gesetzt und es ergeben sich städtebauliche Spielräume für die Qualifizierung und Weiterentwicklung der Mitte, die als Reißbrettplanung in den 1970er Jahren entstand. Ein Dialogprozess begleitet die städtebauliche Planung.

Feuerbacher melange. Eine Baugemeinschaft mit sozialen Eigenschaften

Soziale Gemeinschaften brauchen Räume. In diesen Räumen soll ein Nutzen für die Gemeinschaft entstehen. Die Baugemeinschaft Feuerbacher Melange will als Wohnprojekt mit sozialen Eigenschaften ein urbaner Baustein für eine lebendige Quartiersentwicklung sein

Baugemeinschaft Wolle+

Attraktiver Wohnraum soll möglichst vielen Menschen zur Verfügung stehen. Deshalb baute die Baugemeinschaft wolle+ Wohnungen für unterschiedliche Gruppen (Geflüchtete, Alleinerziehende, Familien u.a.). Das Herz des Projekts ist aber das Brückenhaus als Kommunikationsraum für das Quartier.

Durchmischtes Wohnen

Mischung ist möglich. Dies zeigt die Baugemeinschaft 33/33/33 im Tübinger Güterbahnhofquartier. Um eine kleinteilige Durchmischung innerhalb der 18 Wohnungen des Hauses umzusetzen, wurde ein differenziertes solidarisches Modell entwickelt und umgesetzt.

Expertenworkshop Haunstetten/ Augsburg

Wie soll ein ganzheitliches innovatives und zukunftsfähiges Konzept für den neuen Stadtteil Haunstetten aussehen? Dies war die Aufgabe eines interdisziplinären Workshops in Augsburg.

Ideen für Rappertshofen

Wie kann eine Komplexeinrichtung in ein neues, sozialintegratives Stadtquartier zu transformiert werden? Gemeinsam sammelten in Reutlingen-Rappertshofen Klienten, Mitarbeiter und Angehörige Ideen für einen neuen integrativen Stadtteil.

Forschung

Familien in gemeinschaftlichen Wohnformen „FageWo“

Gemeinschaftliche Wohnprojekte für Familien oszillieren zwischen lernendem Pragmatismus und vielfältigen gesellschaftspolitischen Visionen. Sie beruhen auf gegenseitiger Unterstützung und bilden neue Netzwerke und Räume der Gemeinschaft.

Bedingt planbar – Städtebau in Deutschland und Europa

Bedingt planbar – Städtebau und Stadtentwicklung in Deutschland und Europa ist ein Projekt der Wüstenrot Stiftung. Von 2013 bis 2020 forschte ein interdisziplinär zusammen gesetztes Team gemeinsam mit Expertinnen und Experten, Autorinnen und Autoren, an der Fragestellung, welche Rahmenbedingungen der Planbarkeit von Städtebau und Stadtentwicklung in Europa zugrunde liegen und welche Determinanten sie beeinflussen.

Soziale Mischung in der Stadt

Die sozialen Spannungen in den Städten werden immer stärker. Es sind heute gegensätzliche Tendenzen festzustellen: einerseits Formen der sozialräumlichen Abschirmung (Gated Communities), andererseits aber auch neue Mischungspolitiken. Die Diskussion um die soziale Mischung ist zentral hinsichtlich des zukünftigen Zusammenlebens in unseren Städten.

WohnOrte² / 90 Wohnquartiere in Stuttgart von 1890 bis 2017 – Entwicklungen und Perspektiven

Das Buch WohnOrte² gibt einen Überblick über 130 Jahre Stuttgarter Wohnungsbau. Anlass für die Überarbeitung und Neuausrichtung der 2002 / 2004 erschienenen Publikation „WohnOrte“ ist nicht nur das 90-jährige Jubiläum der Weißenhofsiedlung im Jahr 2017. Auf der Ausstellung des Deutschen Werkbunds 1927 stellte die Avantgarde der Moderne innovative und unkonventionelle Ideen zum Wohnungsbau der Zukunft vor. Die Häuser von Le Corbusier wurden 2016 in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen. Anlass für die neu aufgelegte Dokumentation von 90 Wohnquartieren und die kritische Reflektion sind auch die Überlegungen zu einer Internationalen Bauausstellung (IBA) Region Stuttgart 2027 sowie die aktuellen, drängenden Fragen der Wohnungsbaupolitik in Stuttgart.

Räume zum Leben

Dass sich der ehemalige „Stadtfrust“ in eine neue „Stadtlust“ gewandelt hat, verdeutlicht das schubartige Anwachsen urbaner Raumnutzungen und Aneignungen. Es wird immer wichtiger, die zum Teil divergierenden Anforderungen - die Wohnung als privater Rückzugsort und das Wohnumfeld als öffentlicher Raum der Begegnung - neu auszutarieren. Es werden in dem Buch deshalb unterschiedliche Ebenen der Platzgestaltung und Raumaneignung hauptsächlich im Südwesten Deutschlands thematisiert.

Baugemeinschaften im Südwesten Deutschlands

Heute wollen Menschen selbstbestimmt und selbstverantwortlich Wohnen. Mit den Baugemeinschaften hat sich ein neues Experimentierfeld des partizipativen und urbanen Wohnens besonders im Südwesten Deutschlands herausgebildet.

Wohnoptionen

Heutige gemeinschaftliche Wohnprojekte sind experimentierfreudig, vielfältig und spannend. Sie zeigen neue Wege der Quartiersvernetzung und Sozialorientierung auf.

Wohnvielfalt

Heutige gemeinschaftliche Wohnprojekte sind experimentierfreudig, vielfältig und spannend. Sie zeigen neue Wege der Quartiersvernetzung und Sozialorientierung auf.

Stadtwohnen

Nach Jahrzehnten der Stadtflucht ist das Schlagwort von der „Renaissance der Städte“ wieder in aller Munde. Welche Geschichte hat das Wohnen in der Stadt und welche Haustypen und Wohnformen prägten das urbane Stadtwohnen? Und welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit Menschen, die sich das Häuschen im Grünen durchaus leisten könnten, in die einst verschmähten Zentren zurückkehren?

Dr. phil. Gerd Kuhn
Wohnsoziologe und Stadtforscher
Büro urbi_et Tübingen

Schwerpunkte der Tätigkeit sind wohnkulturelle und stadtsoziologische Forschungen, praktische Beratertätigkeit und Projektentwicklung gemeinschaftlicher Wohnprojekte

Veröffentlichungen (pdf)
Vorträge (pdf)
Jury (pdf)
Mitgliedschaften (pdf)

Kontakt

Dr. Gerd Kuhn
urbi-et tübingen
Aixerstrasse 26
72072 Tübingen
t - 07071.856159
t - 07071.6393236
m - 0179.4573491
kuhn@urbi-et.de

Praxis

Freiberg am Neckar – Innenstadtentwicklung – Impulse und Workshops

Die Stadt Freiberg am Neckar setzt sich seit Jahren mit der Innenstadtentwicklung auseinander. Mit dem Ersatzneubau der Oscar Paret Schule Schule mitten im Zentrum werden neue Akzente gesetzt und es ergeben sich städtebauliche Spielräume für die Qualifizierung und Weiterentwicklung der Mitte, die als Reißbrettplanung in den 1970er Jahren entstand. Ein Dialogprozess begleitet die städtebauliche Planung.

Feuerbacher melange. Eine Baugemeinschaft mit sozialen Eigenschaften

Soziale Gemeinschaften brauchen Räume. In diesen Räumen soll ein Nutzen für die Gemeinschaft entstehen. Die Baugemeinschaft Feuerbacher Melange will als Wohnprojekt mit sozialen Eigenschaften ein urbaner Baustein für eine lebendige Quartiersentwicklung sein

Baugemeinschaft Wolle+

Attraktiver Wohnraum soll möglichst vielen Menschen zur Verfügung stehen. Deshalb baute die Baugemeinschaft wolle+ Wohnungen für unterschiedliche Gruppen (Geflüchtete, Alleinerziehende, Familien u.a.). Das Herz des Projekts ist aber das Brückenhaus als Kommunikationsraum für das Quartier.

Durchmischtes Wohnen

Mischung ist möglich. Dies zeigt die Baugemeinschaft 33/33/33 im Tübinger Güterbahnhofquartier. Um eine kleinteilige Durchmischung innerhalb der 18 Wohnungen des Hauses umzusetzen, wurde ein differenziertes solidarisches Modell entwickelt und umgesetzt.

Expertenworkshop Haunstetten/ Augsburg

Wie soll ein ganzheitliches innovatives und zukunftsfähiges Konzept für den neuen Stadtteil Haunstetten aussehen? Dies war die Aufgabe eines interdisziplinären Workshops in Augsburg.

Ideen für Rappertshofen

Wie kann eine Komplexeinrichtung in ein neues, sozialintegratives Stadtquartier zu transformiert werden? Gemeinsam sammelten in Reutlingen-Rappertshofen Klienten, Mitarbeiter und Angehörige Ideen für einen neuen integrativen Stadtteil.

Forschung

Familien in gemeinschaftlichen Wohnformen „FageWo“

Gemeinschaftliche Wohnprojekte für Familien oszillieren zwischen lernendem Pragmatismus und vielfältigen gesellschaftspolitischen Visionen. Sie beruhen auf gegenseitiger Unterstützung und bilden neue Netzwerke und Räume der Gemeinschaft.

Bedingt planbar – Städtebau in Deutschland und Europa

Bedingt planbar – Städtebau und Stadtentwicklung in Deutschland und Europa ist ein Projekt der Wüstenrot Stiftung. Von 2013 bis 2020 forschte ein interdisziplinär zusammen gesetztes Team gemeinsam mit Expertinnen und Experten, Autorinnen und Autoren, an der Fragestellung, welche Rahmenbedingungen der Planbarkeit von Städtebau und Stadtentwicklung in Europa zugrunde liegen und welche Determinanten sie beeinflussen.

Soziale Mischung in der Stadt

Die sozialen Spannungen in den Städten werden immer stärker. Es sind heute gegensätzliche Tendenzen festzustellen: einerseits Formen der sozialräumlichen Abschirmung (Gated Communities), andererseits aber auch neue Mischungspolitiken. Die Diskussion um die soziale Mischung ist zentral hinsichtlich des zukünftigen Zusammenlebens in unseren Städten.

WohnOrte² / 90 Wohnquartiere in Stuttgart von 1890 bis 2017 – Entwicklungen und Perspektiven

Das Buch WohnOrte² gibt einen Überblick über 130 Jahre Stuttgarter Wohnungsbau. Anlass für die Überarbeitung und Neuausrichtung der 2002 / 2004 erschienenen Publikation „WohnOrte“ ist nicht nur das 90-jährige Jubiläum der Weißenhofsiedlung im Jahr 2017. Auf der Ausstellung des Deutschen Werkbunds 1927 stellte die Avantgarde der Moderne innovative und unkonventionelle Ideen zum Wohnungsbau der Zukunft vor. Die Häuser von Le Corbusier wurden 2016 in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen. Anlass für die neu aufgelegte Dokumentation von 90 Wohnquartieren und die kritische Reflektion sind auch die Überlegungen zu einer Internationalen Bauausstellung (IBA) Region Stuttgart 2027 sowie die aktuellen, drängenden Fragen der Wohnungsbaupolitik in Stuttgart.

Räume zum Leben

Dass sich der ehemalige „Stadtfrust“ in eine neue „Stadtlust“ gewandelt hat, verdeutlicht das schubartige Anwachsen urbaner Raumnutzungen und Aneignungen. Es wird immer wichtiger, die zum Teil divergierenden Anforderungen - die Wohnung als privater Rückzugsort und das Wohnumfeld als öffentlicher Raum der Begegnung - neu auszutarieren. Es werden in dem Buch deshalb unterschiedliche Ebenen der Platzgestaltung und Raumaneignung hauptsächlich im Südwesten Deutschlands thematisiert.

Baugemeinschaften im Südwesten Deutschlands

Heute wollen Menschen selbstbestimmt und selbstverantwortlich Wohnen. Mit den Baugemeinschaften hat sich ein neues Experimentierfeld des partizipativen und urbanen Wohnens besonders im Südwesten Deutschlands herausgebildet.

Wohnoptionen

Heutige gemeinschaftliche Wohnprojekte sind experimentierfreudig, vielfältig und spannend. Sie zeigen neue Wege der Quartiersvernetzung und Sozialorientierung auf.

Wohnvielfalt

Heutige gemeinschaftliche Wohnprojekte sind experimentierfreudig, vielfältig und spannend. Sie zeigen neue Wege der Quartiersvernetzung und Sozialorientierung auf.

Stadtwohnen

Nach Jahrzehnten der Stadtflucht ist das Schlagwort von der „Renaissance der Städte“ wieder in aller Munde. Welche Geschichte hat das Wohnen in der Stadt und welche Haustypen und Wohnformen prägten das urbane Stadtwohnen? Und welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit Menschen, die sich das Häuschen im Grünen durchaus leisten könnten, in die einst verschmähten Zentren zurückkehren?