Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Christina Simon-Philipp
Architektin Stadtplanerin
urbi-et stuttgart
Hospitalstraße 35
70174 Stuttgart
t 0049(0)711-1288056
m 0049(0)176 20427842
f 0049(0)711-1288058


Prof. Dr.-Ing., Architektin und Stadtplanerin, Professorin für Städtebau und Stadtplanung an der Hochschule für Technik Stuttgart, Fakultät Architektur und Gestaltung, Studiendekanin Master-Studiengang Stadtplanung. Christina Simon-Philipp forscht über Städtebau, Stadtentwicklung, öffentlichen Raum, Wohnungsbau sowie Planungs- und Baukultur. Forschungsschwerpunkte sind der Wohnungsbau der 1950er bis 1970er Jahre, Zentrenentwicklung, öffentlicher Raum und soziale Prozesse sowie nachhaltige Quartiersentwicklung unter besonderer Betrachtung der Mobilität und des Klimaschutzes. Im Mittelpunkt stehen Projekte im Schnittpunkt zwischen Forschung und Praxis unter Anwendung eines breiten Methodenportfolios. Freiberuflich nimmt sie in Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen in interdisziplinären Teams an städtebaulichen Wettbewerben teil. Sie ist als Fachpreisrichterin und Gestaltungsbeirätin tätig sowie in der städtebaulichen Planung, Beratung und Begleitung von Stadtentwicklungsprozessen.

Praxis

Freiberg am Neckar – Innenstadtentwicklung – Impulse und Workshops

Die Stadt Freiberg am Neckar setzt sich seit Jahren mit der Innenstadtentwicklung auseinander. Mit dem Ersatzneubau der Oscar Paret Schule Schule mitten im Zentrum werden neue Akzente gesetzt und es ergeben sich städtebauliche Spielräume für die Qualifizierung und Weiterentwicklung der Mitte, die als Reißbrettplanung in den 1970er Jahren entstand. Ein Dialogprozess begleitet die städtebauliche Planung.

Wettbewerb Quartier an der Böckinger Straße Zuffenhausen-Rot – BÖC 2027

Städtebauliche Grundidee war die präzise Platzierung von raumbildenden Solitären, die dem neuen Quartier ein eigenes, charakteristisches Gepräge geben und in den vorhandenen städtebaulichen Kontext einbinden. Das Konzept der „solidarischen Solitäre“ an einem Anger interpretiert den Städtebau der 1950er bis 1960er Jahre in Zuffenhausen Rot mit den identitätsstiftenden Stadtbausteinen „Romeo und Julia“ neu und gibt gleichermaßen Antworten auf die aktuellen Anforderungen, die sich aus den Themen Dichte, Nachbarschaft und Quartiersleben, Klima, Energie und Mobilität ergeben. Es geht um die Zukunft des Stadtrandes in einer hochverdichteten Region, an dem sich Urbanität und Freiraum vereinen.

Internationaler offener städtebaulicher Wettbewerb Rosenstein – Ideen für den neuen Stadtteil

Zweiphasiger städtebaulicher Wettbewerb Stuttgart Rosenstein 4. Preis: Johannes Tovatt, Ramboll Studio Dreiseitl und weitere Beteiligte. Städtebauliche Grundidee war sowohl das Weiterbauen als auch die Neuinterpretation der bestehenden Stadt unter Erhalt und Inwertsetzung der historischen Spuren. Durch besondere städtebauliche und freiraumplanerische Qualitäten kann das neue Rosensteinquartier die Wunden heilen, die die Auseinandersetzung um Stuttgart 21 in der Stadtgesellschaft hinterlassen hat. Geplant war ein Stadtteil, der einen städtebaulichen, ökologischen und sozialen Mehrwert für die ganze Stadt darstellen sollte.

Deutscher Städtebaupreis

Seit 40 Jahren dient der Deutsche Städtebaupreis der Förderung einer zukunftsweisenden Planungs- und Stadtbaukultur. Er wird ausgelobt von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und von der Wüstenrot Stiftung gefördert. Mit dem Deutschen Städtebaupreis werden städtebauliche Projekte prämiert, die sich durch nachhaltige und innovative Beiträge zur Stadtbaukultur auszeichnen. Dabei sollen die Projekte den aktuellen Anforderungen an zeitgemäße Lebensformen ebenso Rechnung tragen wie den Herausforderungen an die Gestaltung des öffentlichen Raums, dem sparsamen Ressourcenverbrauch sowie den Verpflichtungen gegenüber der Orts- und Stadtbildpflege.

Baukommission Heilbronn – Baugebiet Neckarbogen Stadtausstellung Heilbronn, BUGA 2019

Die Stadt Heilbronn setzte 2015 eine Baukommission, die den Planungs- und Bauprozess des Quartiers Neckarbogen – Stadtausstellung BUGA Heilbronn 2019 qualitativ begleitete. Es wurden konkurrierende Verfahren in mehreren Planungsschritten zugrunde gelegt. Die Baukommission begleitete den Prozess in allen Verfahrensschritt bis zur Realisierung der Gebäude.

Internationaler offener Wettbewerb Neue Feuerwache und Leitstelle Karlsruhe – 1. Preis

Der südöstliche Stadteingang von Karlsruhe wird von der Feuerwache, einer Leitstelle und dem dahinter liegenden Gewerbe- und Dienstleistungsgebiet neu definiert. Die Bebauung bildet eindeutige Raumkanten und gibt dem Ort gemeinsam mit einer integrierten Freiraumplanung und einer Vernetzung der verschiedenen Grünräume eine eigene, dem Ort angemessene Prägung. Der Stadteingang wird wahrnehmbar und bekommt eine ganz neue Qualität in der ansonsten heterogen strukturierten, von Verkehrsstraßen dominierten Umgebung.

Expertenworkshop Haunstetten/ Augsburg

Wie soll ein ganzheitliches innovatives und zukunftsfähiges Konzept für den neuen Stadtteil Haunstetten aussehen? Dies war die Aufgabe eines interdisziplinären Workshops in Augsburg.

Forschung

What´SUB Stuttgart – Ein Streifzug durch temporäre Räume

Mit dem Projekt „What’SUB“ wurden urbane Lücken und kulturelle Nischen aufgespürt, um die kreative Szene in Stuttgart zu fördern. Die Hochschule für Technik Stuttgart hat gemeinsam mit dem Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung von 2015 bis 2017 – Dank der Förderung der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundes – kulturelle Interventionen unterstützt und Wege durch den Genehmigungs-Dschungel aufgezeigt.

TransZ – Transformation urbaner Zentren

Trans Z ist ein Forschungsvorhaben von vier Hochschulen und zwei kommunalen Partnern, mit dem sechs (ab 01.04.2020 fünf) Stadt(teil)zentren bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt werden sollen. In vielen Städten verlieren ehemals vitale Zentren an Bedeutung und Wertschätzung. Nicht nur als Orte des Konsums und der Versorgung, sondern auch als Wohn-, Kommunikations-, Aufenthalts- und Identitätsorte für den Stadtteil, bzw. die Gesamtstadt in kleineren Städten. TransZ will einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation und Weiterentwicklung dieser Zentren leisten und soziale, ökonomische und ökologische Innovationen fördern.

Leben vor der Stadt – das Erbe der 50er, 60er, 70er in der Stadtregion Stuttgart

Leben vor der Stadt ist ein Lehrforschungsprojekt der Wüstenrot Stiftung und der Hochschule für Technik Stuttgart. Im Kontext der Internationalen Bauausstellung 2027 soll der prägende Siedlungsbestandteil der Ein- und Zweifamilienhäuser untersucht und Impulse für deren Weiterentwicklung gesetzt werden. 76 % aller Wohngebaute in der Region Stuttgart sind Ein- oder Zweifamilienhäuser.

Labor für experimentellen Stadtraum in der Metropolregion Stuttgart

Was bedeutet soziale Interaktion im öffentlichen Raum? Welche planerischen und kooperativen Strategien sind notwendig, um sie im Stadtraum zu fördern? Und wie funktioniert eigentlich gute Nachbarschaft? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Lehrforschungsprojekt Labor Experimenteller Stadtraum. In transdisziplinären Teams testen Studierende gemeinsam mit lokalen Akteuren neue Entwicklungsstrategien im Umgang mit öffentlichem Raum und sozialer Interaktion im Quartier. Das Projekt knüpft damit an den Prozess der IBA’27 an und untersucht unterschiedliche IBA Areale in der Metropolregion Stuttgart. Das Labor ist Teil des Innovationslabors M4_LAB Innovative Hochschule der Hochschule für Technik Stuttgart, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Quartiersentwicklung und Klimaschutz – Handlungsoptionen für Städte

Das Buch bietet Nicht-Energieexperten (v.a. Stadtplanerinnen und Stadtplanern) einen prägnanten Überblick rund um das Thema Energieversorgung in neuen Baugebieten. Mit Blick auf die komplexen Herausforderungen der Stadtentwicklung wird auch die Frage beleuchtet, wie das Thema Energie eng mit den Themen Soziales, Kosten/ Bezahlbarkeit, Mobilität und Baukultur/ Gestaltungsqualität verknüpft werden kann. Neben der formellen Planung geht es vor allem um informelle Instrumente und die Zeitplanung. Statt einer abzuarbeitenden Checkliste wird ein Spektrum an Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die Städten für die Entwicklung klimaschonender Baugebiete zur Verfügung stehen.

Vergessen in der Stadt – Stadtgestaltung von und für Menschen mit Demenz

Das Lehrforschungsprojekt „Wohnen Stadt Demenz“ der Hochschule für Technik Stuttgart und der Wüstenrot Stiftung verbindet in einem methodisch innovativem, transdisziplinären Ansatz Wissenschaft, Lehre und Praxis. Die Zunahme an älteren Menschen und insbesondere die wachsende Zahl der Demenzerkrankungen bringt vielfältigen Handlungsbedarf im Lebensumfeld mit sich. Die Aufgabe der Planer und Gestalter ist es, das Wohn- und Lebensumfeld als räumliche Dimension miteinzubeziehen und gesellschaftliche Teilhabe in allen Lebensphasen bestmöglich zu unterstützen.

Einfamilienhäuser 50 / 60 / 70 – Stadtentwicklung und Revitalisierung

Die Wüstenrot Stiftung hat eine erste umfassende Untersuchung der Nutzungs- und Anpassungsfähigkeit von Ein- und Zweifamilienhausgebieten der 1950er bis 1970er Jahre an die Kriterien einer veränderten Nachfrage durchgeführt, deren Ergebnisse 2012 veröffentlicht wurden. In dieser zweiten bundesweiten Untersuchung standen nun bereits vorhandene Umsetzungen im Vordergrund. Anhand unterschiedlicher Fallbeispiele und Referenzprojekte wird erkennbar, welch breites Spektrum an Handlungsoptionen es gibt. Sie werden in dieser Publikation vorgestellt – nicht als Standardlösungen, sondern als praxiserprobte Anregungen und empfehlenswerte Strategien, um daraus an anderen Orten eigenständige Konzepte ableiten zu können.

Bedingt planbar – Städtebau in Deutschland und Europa

Bedingt planbar – Städtebau und Stadtentwicklung in Deutschland und Europa ist ein Projekt der Wüstenrot Stiftung. Von 2013 bis 2020 forschte ein interdisziplinär zusammen gesetztes Team gemeinsam mit Expertinnen und Experten, Autorinnen und Autoren, an der Fragestellung, welche Rahmenbedingungen der Planbarkeit von Städtebau und Stadtentwicklung in Europa zugrunde liegen und welche Determinanten sie beeinflussen.

WohnOrte² / 90 Wohnquartiere in Stuttgart von 1890 bis 2017 – Entwicklungen und Perspektiven

Das Buch WohnOrte² gibt einen Überblick über 130 Jahre Stuttgarter Wohnungsbau. Anlass für die Überarbeitung und Neuausrichtung der 2002 / 2004 erschienenen Publikation „WohnOrte“ ist nicht nur das 90-jährige Jubiläum der Weißenhofsiedlung im Jahr 2017. Auf der Ausstellung des Deutschen Werkbunds 1927 stellte die Avantgarde der Moderne innovative und unkonventionelle Ideen zum Wohnungsbau der Zukunft vor. Die Häuser von Le Corbusier wurden 2016 in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen. Anlass für die neu aufgelegte Dokumentation von 90 Wohnquartieren und die kritische Reflektion sind auch die Überlegungen zu einer Internationalen Bauausstellung (IBA) Region Stuttgart 2027 sowie die aktuellen, drängenden Fragen der Wohnungsbaupolitik in Stuttgart.

Größer höher dichter

Die Entwicklung der Bestandsquartiere der 1950er bis 1970er Jahre ist in planerischer, wirtschaftlicher, sozialer und politischer Hinsicht eine komplexe Aufgabe. Der Wohnungsbestand aus den 1950er bis 1970er Jahren ist für ein differenziertes Wohnungsangebot in unseren Städten und Gemeinden unverzichtbar. Viele Gebäude und Quartiere benötigen inzwischen jedoch eine energetische Optimierung und eine gezielte Modernisierung, um sie für die Zukunft attraktiv zu halten und an eine veränderte Nachfrage anzupassen. Ziel des Forschungsprojekts war es, Zukunftsperspektiven für die kleinen Nachkriegsquartiere zu diskutieren sowie Strategien für deren Entwicklung aufzuzeigen. Es wurde ein differenzierter Blick auf das Wohnungsbauerbe der 1950er bis 1970er Jahre geworfen und beleuchtet, welche Potenziale diese Quartiere haben und über welche Handlungsoptionen die verschiedenen Akteure verfügen.

Das Wohnungsbauerbe der 1950er bis 1970er Jahre

Die Entwicklung der Bestandsquartiere der 1950er bis 1970er Jahre ist in planerischer, wirtschaftlicher, sozialer und politischer Hinsicht eine komplexe Aufgabe. Der Wohnungsbestand aus den 1950er bis 1970er Jahren ist für ein differenziertes Wohnungsangebot in unseren Städten und Gemeinden unverzichtbar. Viele Gebäude und Quartiere benötigen inzwischen jedoch eine energetische Optimierung und eine gezielte Modernisierung, um sie für die Zukunft attraktiv zu halten und an eine veränderte Nachfrage anzupassen. Ziel des Forschungsprojekts war es, Zukunftsperspektiven für die kleinen Nachkriegsquartiere zu diskutieren sowie Strategien für deren Entwicklung aufzuzeigen. Es wurde ein differenzierter Blick auf das Wohnungsbauerbe der 1950er bis 1970er Jahre geworfen und beleuchtet, welche Potenziale diese Quartiere haben und über welche Handlungsoptionen die verschiedenen Akteure verfügen.

Räume zum Leben

Dass sich der ehemalige „Stadtfrust“ in eine neue „Stadtlust“ gewandelt hat, verdeutlicht das schubartige Anwachsen urbaner Raumnutzungen und Aneignungen. Es wird immer wichtiger, die zum Teil divergierenden Anforderungen - die Wohnung als privater Rückzugsort und das Wohnumfeld als öffentlicher Raum der Begegnung - neu auszutarieren. Es werden in dem Buch deshalb unterschiedliche Ebenen der Platzgestaltung und Raumaneignung hauptsächlich im Südwesten Deutschlands thematisiert.

Prof. Dr.‑Ing. 
Christina Simon‑Philipp
Stadtplanerin und Architektin
Büro urbi_et Stuttgart

Schwerpunkte der Tätigkeit sind Forschung, Lehre und Projekte zu breiten Themen der Stadtplanung und des Städtebaus, des öffentlichen Raums und Wohnungsbaus

Jury (pdf)
Mitgliedschaften (pdf)
Veröffentlichungen (pdf)

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Christina Simon-Philipp
Architektin Stadtplanerin
urbi-et stuttgart
Hospitalstraße 35
70174 Stuttgart
t 0049(0)711-1288056
m 0049(0)176 20427842
f 0049(0)711-1288058


Praxis

Freiberg am Neckar – Innenstadtentwicklung – Impulse und Workshops

Die Stadt Freiberg am Neckar setzt sich seit Jahren mit der Innenstadtentwicklung auseinander. Mit dem Ersatzneubau der Oscar Paret Schule Schule mitten im Zentrum werden neue Akzente gesetzt und es ergeben sich städtebauliche Spielräume für die Qualifizierung und Weiterentwicklung der Mitte, die als Reißbrettplanung in den 1970er Jahren entstand. Ein Dialogprozess begleitet die städtebauliche Planung.

Wettbewerb Quartier an der Böckinger Straße Zuffenhausen-Rot – BÖC 2027

Städtebauliche Grundidee war die präzise Platzierung von raumbildenden Solitären, die dem neuen Quartier ein eigenes, charakteristisches Gepräge geben und in den vorhandenen städtebaulichen Kontext einbinden. Das Konzept der „solidarischen Solitäre“ an einem Anger interpretiert den Städtebau der 1950er bis 1960er Jahre in Zuffenhausen Rot mit den identitätsstiftenden Stadtbausteinen „Romeo und Julia“ neu und gibt gleichermaßen Antworten auf die aktuellen Anforderungen, die sich aus den Themen Dichte, Nachbarschaft und Quartiersleben, Klima, Energie und Mobilität ergeben. Es geht um die Zukunft des Stadtrandes in einer hochverdichteten Region, an dem sich Urbanität und Freiraum vereinen.

Internationaler offener städtebaulicher Wettbewerb Rosenstein – Ideen für den neuen Stadtteil

Zweiphasiger städtebaulicher Wettbewerb Stuttgart Rosenstein 4. Preis: Johannes Tovatt, Ramboll Studio Dreiseitl und weitere Beteiligte. Städtebauliche Grundidee war sowohl das Weiterbauen als auch die Neuinterpretation der bestehenden Stadt unter Erhalt und Inwertsetzung der historischen Spuren. Durch besondere städtebauliche und freiraumplanerische Qualitäten kann das neue Rosensteinquartier die Wunden heilen, die die Auseinandersetzung um Stuttgart 21 in der Stadtgesellschaft hinterlassen hat. Geplant war ein Stadtteil, der einen städtebaulichen, ökologischen und sozialen Mehrwert für die ganze Stadt darstellen sollte.

Deutscher Städtebaupreis

Seit 40 Jahren dient der Deutsche Städtebaupreis der Förderung einer zukunftsweisenden Planungs- und Stadtbaukultur. Er wird ausgelobt von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und von der Wüstenrot Stiftung gefördert. Mit dem Deutschen Städtebaupreis werden städtebauliche Projekte prämiert, die sich durch nachhaltige und innovative Beiträge zur Stadtbaukultur auszeichnen. Dabei sollen die Projekte den aktuellen Anforderungen an zeitgemäße Lebensformen ebenso Rechnung tragen wie den Herausforderungen an die Gestaltung des öffentlichen Raums, dem sparsamen Ressourcenverbrauch sowie den Verpflichtungen gegenüber der Orts- und Stadtbildpflege.

Baukommission Heilbronn – Baugebiet Neckarbogen Stadtausstellung Heilbronn, BUGA 2019

Die Stadt Heilbronn setzte 2015 eine Baukommission, die den Planungs- und Bauprozess des Quartiers Neckarbogen – Stadtausstellung BUGA Heilbronn 2019 qualitativ begleitete. Es wurden konkurrierende Verfahren in mehreren Planungsschritten zugrunde gelegt. Die Baukommission begleitete den Prozess in allen Verfahrensschritt bis zur Realisierung der Gebäude.

Internationaler offener Wettbewerb Neue Feuerwache und Leitstelle Karlsruhe – 1. Preis

Der südöstliche Stadteingang von Karlsruhe wird von der Feuerwache, einer Leitstelle und dem dahinter liegenden Gewerbe- und Dienstleistungsgebiet neu definiert. Die Bebauung bildet eindeutige Raumkanten und gibt dem Ort gemeinsam mit einer integrierten Freiraumplanung und einer Vernetzung der verschiedenen Grünräume eine eigene, dem Ort angemessene Prägung. Der Stadteingang wird wahrnehmbar und bekommt eine ganz neue Qualität in der ansonsten heterogen strukturierten, von Verkehrsstraßen dominierten Umgebung.

Expertenworkshop Haunstetten/ Augsburg

Wie soll ein ganzheitliches innovatives und zukunftsfähiges Konzept für den neuen Stadtteil Haunstetten aussehen? Dies war die Aufgabe eines interdisziplinären Workshops in Augsburg.

Forschung

What´SUB Stuttgart – Ein Streifzug durch temporäre Räume

Mit dem Projekt „What’SUB“ wurden urbane Lücken und kulturelle Nischen aufgespürt, um die kreative Szene in Stuttgart zu fördern. Die Hochschule für Technik Stuttgart hat gemeinsam mit dem Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung von 2015 bis 2017 – Dank der Förderung der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundes – kulturelle Interventionen unterstützt und Wege durch den Genehmigungs-Dschungel aufgezeigt.

TransZ – Transformation urbaner Zentren

Trans Z ist ein Forschungsvorhaben von vier Hochschulen und zwei kommunalen Partnern, mit dem sechs (ab 01.04.2020 fünf) Stadt(teil)zentren bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt werden sollen. In vielen Städten verlieren ehemals vitale Zentren an Bedeutung und Wertschätzung. Nicht nur als Orte des Konsums und der Versorgung, sondern auch als Wohn-, Kommunikations-, Aufenthalts- und Identitätsorte für den Stadtteil, bzw. die Gesamtstadt in kleineren Städten. TransZ will einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation und Weiterentwicklung dieser Zentren leisten und soziale, ökonomische und ökologische Innovationen fördern.

Leben vor der Stadt – das Erbe der 50er, 60er, 70er in der Stadtregion Stuttgart

Leben vor der Stadt ist ein Lehrforschungsprojekt der Wüstenrot Stiftung und der Hochschule für Technik Stuttgart. Im Kontext der Internationalen Bauausstellung 2027 soll der prägende Siedlungsbestandteil der Ein- und Zweifamilienhäuser untersucht und Impulse für deren Weiterentwicklung gesetzt werden. 76 % aller Wohngebaute in der Region Stuttgart sind Ein- oder Zweifamilienhäuser.

Labor für experimentellen Stadtraum in der Metropolregion Stuttgart

Was bedeutet soziale Interaktion im öffentlichen Raum? Welche planerischen und kooperativen Strategien sind notwendig, um sie im Stadtraum zu fördern? Und wie funktioniert eigentlich gute Nachbarschaft? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Lehrforschungsprojekt Labor Experimenteller Stadtraum. In transdisziplinären Teams testen Studierende gemeinsam mit lokalen Akteuren neue Entwicklungsstrategien im Umgang mit öffentlichem Raum und sozialer Interaktion im Quartier. Das Projekt knüpft damit an den Prozess der IBA’27 an und untersucht unterschiedliche IBA Areale in der Metropolregion Stuttgart. Das Labor ist Teil des Innovationslabors M4_LAB Innovative Hochschule der Hochschule für Technik Stuttgart, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Quartiersentwicklung und Klimaschutz – Handlungsoptionen für Städte

Das Buch bietet Nicht-Energieexperten (v.a. Stadtplanerinnen und Stadtplanern) einen prägnanten Überblick rund um das Thema Energieversorgung in neuen Baugebieten. Mit Blick auf die komplexen Herausforderungen der Stadtentwicklung wird auch die Frage beleuchtet, wie das Thema Energie eng mit den Themen Soziales, Kosten/ Bezahlbarkeit, Mobilität und Baukultur/ Gestaltungsqualität verknüpft werden kann. Neben der formellen Planung geht es vor allem um informelle Instrumente und die Zeitplanung. Statt einer abzuarbeitenden Checkliste wird ein Spektrum an Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die Städten für die Entwicklung klimaschonender Baugebiete zur Verfügung stehen.

Vergessen in der Stadt – Stadtgestaltung von und für Menschen mit Demenz

Das Lehrforschungsprojekt „Wohnen Stadt Demenz“ der Hochschule für Technik Stuttgart und der Wüstenrot Stiftung verbindet in einem methodisch innovativem, transdisziplinären Ansatz Wissenschaft, Lehre und Praxis. Die Zunahme an älteren Menschen und insbesondere die wachsende Zahl der Demenzerkrankungen bringt vielfältigen Handlungsbedarf im Lebensumfeld mit sich. Die Aufgabe der Planer und Gestalter ist es, das Wohn- und Lebensumfeld als räumliche Dimension miteinzubeziehen und gesellschaftliche Teilhabe in allen Lebensphasen bestmöglich zu unterstützen.

Einfamilienhäuser 50 / 60 / 70 – Stadtentwicklung und Revitalisierung

Die Wüstenrot Stiftung hat eine erste umfassende Untersuchung der Nutzungs- und Anpassungsfähigkeit von Ein- und Zweifamilienhausgebieten der 1950er bis 1970er Jahre an die Kriterien einer veränderten Nachfrage durchgeführt, deren Ergebnisse 2012 veröffentlicht wurden. In dieser zweiten bundesweiten Untersuchung standen nun bereits vorhandene Umsetzungen im Vordergrund. Anhand unterschiedlicher Fallbeispiele und Referenzprojekte wird erkennbar, welch breites Spektrum an Handlungsoptionen es gibt. Sie werden in dieser Publikation vorgestellt – nicht als Standardlösungen, sondern als praxiserprobte Anregungen und empfehlenswerte Strategien, um daraus an anderen Orten eigenständige Konzepte ableiten zu können.

Bedingt planbar – Städtebau in Deutschland und Europa

Bedingt planbar – Städtebau und Stadtentwicklung in Deutschland und Europa ist ein Projekt der Wüstenrot Stiftung. Von 2013 bis 2020 forschte ein interdisziplinär zusammen gesetztes Team gemeinsam mit Expertinnen und Experten, Autorinnen und Autoren, an der Fragestellung, welche Rahmenbedingungen der Planbarkeit von Städtebau und Stadtentwicklung in Europa zugrunde liegen und welche Determinanten sie beeinflussen.

WohnOrte² / 90 Wohnquartiere in Stuttgart von 1890 bis 2017 – Entwicklungen und Perspektiven

Das Buch WohnOrte² gibt einen Überblick über 130 Jahre Stuttgarter Wohnungsbau. Anlass für die Überarbeitung und Neuausrichtung der 2002 / 2004 erschienenen Publikation „WohnOrte“ ist nicht nur das 90-jährige Jubiläum der Weißenhofsiedlung im Jahr 2017. Auf der Ausstellung des Deutschen Werkbunds 1927 stellte die Avantgarde der Moderne innovative und unkonventionelle Ideen zum Wohnungsbau der Zukunft vor. Die Häuser von Le Corbusier wurden 2016 in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen. Anlass für die neu aufgelegte Dokumentation von 90 Wohnquartieren und die kritische Reflektion sind auch die Überlegungen zu einer Internationalen Bauausstellung (IBA) Region Stuttgart 2027 sowie die aktuellen, drängenden Fragen der Wohnungsbaupolitik in Stuttgart.

Größer höher dichter

Die Entwicklung der Bestandsquartiere der 1950er bis 1970er Jahre ist in planerischer, wirtschaftlicher, sozialer und politischer Hinsicht eine komplexe Aufgabe. Der Wohnungsbestand aus den 1950er bis 1970er Jahren ist für ein differenziertes Wohnungsangebot in unseren Städten und Gemeinden unverzichtbar. Viele Gebäude und Quartiere benötigen inzwischen jedoch eine energetische Optimierung und eine gezielte Modernisierung, um sie für die Zukunft attraktiv zu halten und an eine veränderte Nachfrage anzupassen. Ziel des Forschungsprojekts war es, Zukunftsperspektiven für die kleinen Nachkriegsquartiere zu diskutieren sowie Strategien für deren Entwicklung aufzuzeigen. Es wurde ein differenzierter Blick auf das Wohnungsbauerbe der 1950er bis 1970er Jahre geworfen und beleuchtet, welche Potenziale diese Quartiere haben und über welche Handlungsoptionen die verschiedenen Akteure verfügen.

Das Wohnungsbauerbe der 1950er bis 1970er Jahre

Die Entwicklung der Bestandsquartiere der 1950er bis 1970er Jahre ist in planerischer, wirtschaftlicher, sozialer und politischer Hinsicht eine komplexe Aufgabe. Der Wohnungsbestand aus den 1950er bis 1970er Jahren ist für ein differenziertes Wohnungsangebot in unseren Städten und Gemeinden unverzichtbar. Viele Gebäude und Quartiere benötigen inzwischen jedoch eine energetische Optimierung und eine gezielte Modernisierung, um sie für die Zukunft attraktiv zu halten und an eine veränderte Nachfrage anzupassen. Ziel des Forschungsprojekts war es, Zukunftsperspektiven für die kleinen Nachkriegsquartiere zu diskutieren sowie Strategien für deren Entwicklung aufzuzeigen. Es wurde ein differenzierter Blick auf das Wohnungsbauerbe der 1950er bis 1970er Jahre geworfen und beleuchtet, welche Potenziale diese Quartiere haben und über welche Handlungsoptionen die verschiedenen Akteure verfügen.

Räume zum Leben

Dass sich der ehemalige „Stadtfrust“ in eine neue „Stadtlust“ gewandelt hat, verdeutlicht das schubartige Anwachsen urbaner Raumnutzungen und Aneignungen. Es wird immer wichtiger, die zum Teil divergierenden Anforderungen - die Wohnung als privater Rückzugsort und das Wohnumfeld als öffentlicher Raum der Begegnung - neu auszutarieren. Es werden in dem Buch deshalb unterschiedliche Ebenen der Platzgestaltung und Raumaneignung hauptsächlich im Südwesten Deutschlands thematisiert.